German computer scientist and physicist Rainer Klute makes a case for the comeback of nuclear in an op-ed piece in german weekly paper "Die Zeit". He emphasises the use of nuclear waste for the operation of fast reactors.
"Deutschland braucht neue Atomkraftwerke.
Atomkraft?
In Deutschland? Ist dieses Thema nicht spätestens mit dem
Ausstiegsbeschluss von 2011 endgültig erledigt? Warum sollte sich das
Land wieder Diskussionen über Kernenergie antun? Ganz einfach: Weil wir
mit der CO₂-Bepreisung allein das Klima nicht retten werden. Und: Weil
Physiker und Ingenieure in den vergangenen Jahren, unbemerkt von einer
atomhysterischen Öffentlichkeit, gewaltige Fortschritte gemacht haben.
Inzwischen gibt es
moderne Reaktoren, die Energie aus bereits angefallenem "Atommüll"
gewinnen können. Allein aus den gebrauchten Brennelementen in den
verschiedenen Zwischenlagern könnte Deutschland 250 Jahre lang komplett
mit Strom versorgt werden. Die Reaktoren der sogenannten Generation IV
würden damit nicht nur die Endlagerfrage lösen, sie würden auch die
Menge des nutzbaren Urans um das 50- bis 80-Fache strecken, sodass es
für Zehntausende Jahre Stromerzeugung reichen würde – und das alles
klimafreundlich und emissionsfrei."
You can read the rest of the piece via the below link:
https://www.zeit.de/2019/41/kernkraftwerke-atomkraft-energiewende-atommuell/komplettansicht
Three physics professors of the university of Heidelberg have calculated that the share of wind (combined with solar) represents only 3,1% of the energy supply in Germany.
However from Januar to March 2019 deficiency compensation of 364 Million Euro had to be paid to operators of wind power stations for energy that couldn't be fed into the grid due to saturation.
The german EEG reallocation charge appears more and more like a wrong track for consumers who have to carry this burden.
https://www.physi.uni-heidelberg.de/~dubbers/energiewende/text.pdf
An analysis by consulting company McKinsey of the Germany energy sector comes to the conclusion that the self-defined goals for carbon dioxide are not met.
"Mit 866 Mio. Tonnen lagen die CO2-Emissionen (gemessen in Mio. Tonnen
CO2e -Äquivalent) 2018 trotz einer Reduktion um 4,5% gegenüber dem
Vorjahr immer noch 116 Mio. Tonnen über dem anvisierten Ziel von 750
Mio. Tonnen CO2e. Am langfristigen Trend ändert die vorübergehende, vor
allem witterungsbedingte Verbesserung im Vorjahr nichts.
McKinsey-Seniorpartner Thomas Vahlenkamp warnt: „Laufen die
Emissionseinsparungen im gleichen Tempo weiter wie im vergangenen
Jahrzehnt, werden die CO2e-Ziele für 2020 erst acht Jahre später
erreicht und die Ziele für 2030 sogar erst 2046.“
Furthermore the coal phase-out until 2030 is a threat to the security of supply if there is no compensation. The disconnection of coal plants will deprive Germany of 43 % of secured power in the coming 10 years.
"Der beschlossene Kohleausstieg sieht die Abschaltung von 29 Gigawatt
(GW) Kohlekapazität bis 2030 und weiteren 17 GW bis 2038 vor. „In den
nächsten zehn Jahren gehen somit im Zuge des Atom- und Kohleausstiegs
rund 43% der gesamten gesicherten Leistung des Jahres 2018 vom Netz“,
stellt McKinsey-Experte Vahlenkamp fest. Ohne ausgleichende Maßnahmen
sei die Versorgungssicherheit in Deutschland in Gefahr. Bis 2030 würden
Modellrechnungen zufolge zusätzliche Kapazitäten von 17 GW benötigt, um
die Stilllegungen zu kompensieren, um Schwankungen bei den Erneuerbaren
auszugleichen und Spitzenlasten abzufedern. Sonst könnten schon ab Mitte
des kommenden Jahrzehnts erste Engpässe auftreten, die sich bis 2030
verschärfen könnten."
You can read the rest of the piece via the below link:
https://www.mckinsey.de/news/presse/2019-09-05-energiewende-index
The controversial Gazprom-dominated pipeline project Nord Stream 2 faces hardship on the final sprint before completion.
Denmark has denied the route through its territorial waters and also rejects a permission of an alternative route through the exclusive economic zone.
The swiss subsidiary of Nord Stream 2 has also filed a lawsuit against provisions of EU directive 2009/73/EC concerning common rules for the internal market in natural gas because it regards some previsions as discriminatory, for instance the incompatibility of the status of pipeline-operator and gas supplier.
The outcome of the lawsuit is yet to be known.
Lastly the US Senate committee on foreign relations has drafted a bill, the Protect European Energy Security Act, that would allow sanctions against swiss and italian companies providing ships for the underwater construction works of the pipeline.
Those developments make the completion of the Nord Stream 2 pipeline questionable.
https://www.bild.de/bild-plus/politik/ausland/politik-ausland/nord-stream-2-warum-es-fuer-putins-neue-ostsee-pipeline-noch-richtig-eng-wird-63692948,view=conversionToLogin.bild.html
Während die Fertigstellung der umstrittenen Unterwasserpipeline "Nordstream 2" nunmehr Kurs auf die Zielgerade nimmt, werden von Deutschlands europäischen Nachbarn Einwände angemeldet.
Die baltischen Staaten, aber auch Polen und vor allem die Ukraine haben das Projekt, mit dem Deutschland jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas – zusätzlich zu den bisher 51 Milliarden Kubikmetern, die durch "Nordstream 1" fließen – direkt aus Russland importieren will, mit großer Skepsis betrachtet, da es ihre Energie- und Sicherheitsinteressen beeinträchtigt.
Der Energieexperte Wojciech Jakóbik skizzierte gegenüber dem Verfasser die lagerübergreifend vorherrschende Position in Polen, indem er "Nordstream 2" als politische und ökonomische Bedrohung. In politischer Hinsicht führt sie zur Spaltung Europas und könnte zudem ein Erpressungspotential gegenüber der Ukraine bedeuten. Ökonomisch führt die Pipeline dazu, dass die Nachfrage aus einer dominierenden Quelle befriedigt wird, was den Markt verzerrt und ihm schadet.